La prospective en Suisse romande – par Thomas Gauthier

Qu’est-ce que la prospective ? Des mots de l’auteur, la prospective « est une démarche qui permet notamment d’identifier et d’expliquer les menaces et les opportunités auxquelles une organisation, publique ou privée, voire la société tout entière doit faire face » à long terme. Elle sert alors à «éclairer l’action présente à la lumière des futurs possibles et souhaitables.» Pratiquement, il s’agit de l’art de : l «voir loin, » à savoir de penser les évolutions au-delà des l « voir ensemble, » au moyen d’un processus participatif faisant se rencontrer plusieurs acteurs différents ayant des points de vue et connaissances contrastés.

Pour Olivier Meuwly, chef de projet auprès de Statistiques Vaud, la prospective est « à la fois une attitude est une discipline. » Celle-ci doit être rigoureuse, même si « le fait d’anticiper n’est pas une démarche scientifique » précise Nicolas Nova, cofondateur du Near Future Laboratory et professeur à la Haute école d’art et de design de Genève. Enfin, elle a pour but d’identifier les signes avant coureurs. Pour l’ancien chef de la section planification et stratégie de la Chancellerie fédérale, Lorenzo Cascioni, ceux-ci « peuvent être annonciateurs de changements profonds longtemps avant leur apparition.»

Source et article complet : HES-SO

Swiss Startup Radar

Startup Radar

Where does Switzerland stand as a start-up location in international comparison? In which direction is it developing? What are its strengths and weaknesses? To answer these questions, startupticker launched Swiss Startup Radar as a data-based report in addition to Swiss Venture Capital Report, the flagship publication that appears at the beginning of each year. This second edition makes an extensive examination of Swiss start-up exits and places them in an international context. In addition, the peculiarities of the start-up scene are compared with Israel and a number of other countries. With this analysis, the magazine fills a communications gap. Universities, public and private supporters and politicians are given a decision-making basis for the further development of funding instruments, and the improved transparency also makes investment more attractive.

Startup Radar

Source : Startupticker

Künstliche Intelligenz: Schweiz befindet sich in guter Ausgangslage

Künstliche Intelligenz (KI) hat bereits zu zahlreichen, aufsehenerregenden Anwendungen geführt, beispielsweise in der Bilderkennung, der medizinischen Diagnostik, der Sprachübersetzung oder der Mobilität. Wie ein vom Bundesrat in Auftrag gegebener Bericht zeigt, ist die Schweiz für die Anwendung und die Herausforderungen von künstlicher Intelligenz grundsätzlich gut aufgestellt. In verschiedenen Bereichen besteht jedoch in unterschiedlichem Ausmasse Handlungsbedarf. Dieser ist erkannt und wird weitgehend bereits angegangen. Der Bundesrat hat den unter Federführung des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) verfassten interdepartementalen Bericht an seiner Sitzung vom 13. Dezember 2019 zur Kenntnis genommen. Auf der Grundlage des Berichts werden nun strategische Leitlinien erarbeitet.

Für die Schweiz ist es zentral, die Potenziale, die sich durch die neuen Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz ergeben, zu nutzen. Dazu gilt es, bestmögliche Rahmenbedingungen zu gewährleisten, damit die Schweiz sich als einer der führenden innovativen Standorte für Forschung und Entwicklung im Bereich von KI weiter etablieren kann. Gleichzeitig gilt es, die mit der Anwendung von künstlicher Intelligenz verbundenen Risiken zu erkennen und rechtzeitig Massnahmen zu ergreifen.

Der vom Bundesrat in Auftrag gegebene Bericht nimmt eine breite Auslegeordnung und sorgfältige Analyse der relevanten Rahmenbedingungen im Hinblick auf eine verantwortungsvolle Nutzung von künstlicher Intelligenz vor. Weiter beleuchtet er die spezifischen Herausforderungen in verschiedenen Anwendungsfeldern über alle Politikbereiche der Bundesverwaltung hinweg und diskutiert möglichen Anpassungsbedarf auf Bundesebene.

Source : Bund