Cyber-Defence Campus

Der Cyber-Defence Campus stellt durch sein breites Know-how und sein internationales Kompetenznetzwerk das Bindeglied zwischen VBS, der Industrie, der Akademie und Hacker Communities in allen cyberrelevanten Themen dar. Um mit den rasanten Entwicklungen und den Bedrohungen im Bereich Cyber Schritt zu halten, wird der CYD Campus eng mit den akademischen Institutionen wie der ETHZ oder der EPFL zusammenarbeiten. Wo immer möglich wird zudem die Industrie mit eingebunden.

Der Aktionsplan für Cyber-Defence des VBS umfasst insgesamt drei Teile, der sichere Betrieb der Informations- und kommunikationstechnischen (IKT) Systeme und Infrastrukturen, die Abwehr und Aktion im Cyber-Raum sowie den Cyber-Defence Campus (CYD Campus).

Aktionsplan CyberCampus

«Der Campus dient dem VBS als Antizipationsplattform zur Identifikation und Bewertung von technologischen, kommerziellen und gesellschaftlichen Cyber-Trends sowie der daraus abgeleiteten Verwendungsszenarien. Im CYD Campus wird Wissen gemeinsam aufgebaut und möglichst breit, bedarfs- und klassifikationsgerecht mittels Demonstratoren, Workshops und Publikationen kommuniziert.» Vincent Lenders, Projektleiter CYD Campus.

Source : Armasuisse

Rüstungsbeschaffung in Europa: Aktuelle Trends und Implikationen für die Schweiz

Am 16. November 2018 führte das CSS die Tagung “Rüstungs-beschaffung in Europa: Aktuelle Trends und Implikationen für die Schweiz” durch. In Rahmen von drei Panels beschäftigten sich die Teilnehmenden mit der Beschaffung von Grosssystemen, mit Schlüsseltechnologien und Industriepolitik sowie mit den anstehenden Rüstungsbeschaffungen in der Schweiz.

Die 32. ETH-Arbeitstagung zur schweizerischen Sicherheitspolitik widmete sich den wachsenden Herausforderungen in der Rüstungsbeschaffung, mit denen sich viele europäische Staaten derzeit in vergleichbarer Weise konfrontiert sehen. Wie sie den gegenwärtigen Modernisierungsstau, etwa im Bereich alternder Hauptwaffensysteme und bei der Einführung zukunftsträchtiger Technologien, bewältigen wollen, ist auch im Schweizer Kontext von grossem Interesse. Im Rahmen der Arbeitstagung wurde dieser Themenkomplex von den Teilnehmern aus Bundesverwaltung, Wissenschaft, Industrie und Zivilgesellschaft vertieft diskutiert.

Im zweiten Panel wandte sich die Debatte den zentralen Fragestellungen im Bereich der Definition von Schlüsseltechnologien und der Industrieförderung zu. Ein einführender Vortrag legte die Möglichkeiten und Grenzen der Zusammenarbeit auf europäischer Ebene dar und zeigte einmal mehr, dass die nationalen Interessen und Eigenheiten sehr unmittelbar in die Entscheidungsfindung einfliessen und sich dementsprechend deutlich in den Ergebnissen abbilden. Auch Zukunftsfragen im Bereich der künstlichen Intelligenz und der Cybersicherheit fanden prominente Erwähnung.

Source : CSS ETH

The Programmatic and Institutional (Re‐)Configuration of the Swiss National Security Field

Traditionally, Swiss national security focused intimately on the military protection of national territory and institutions. Following the principles of armed neutrality and autonomous defense, the field was organized closely by the Defense Ministry and shied away from sizable international security partnerships. Since the end of the Cold War, however, the policy domain has moved far beyond such positions (Goetschel et al. 2005; Spillmann et al. 2001). It expanded from military and civil defense to activities such as integrated peace‐building, the fight against transnational organized crime, integrated border management, and critical infrastructure protection. This programmatic reorientation was accompanied by new institutional arrangements. Domestically, inter‐cantonal and federal policing were enhanced and intelligence services integrated. Army capabilities were directed to new mandates and new countrywide inter‐ministerial coordination platforms developed. Internationally, Switzerland joined the Partnership for Peace, Euro‐Atlantic Partnership Council, United Nations, and Schengen/Dublin frameworks.

National Security Threats Differentiated by Agency Attention

Individual Agency Contributions to National Threat Management

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