Die Schweiz wappnet sich gegen Terroranschlag mit einer schmutzigen Bombe

Die Explosion einer mit radioaktivem Material verseuchten Bombe in einer Grossstadt würde wirtschaftliche Schäden von rund 13 Milliarden Franken verursachen. Dies schätzt das ABC-Labor des Bundes in Spiez.

Es ist ein Albtraum-Szenario für Regierungen und Sicherheitskräfte westlicher Länder: Terroristen verstrahlen mit radiologischen Bomben, auch «dirty bombs» genannt, das Zentrum einer Grossstadt. Dabei handelt es sich nicht um einen atomaren Sprengsatz. Stattdessen verbreitet die Explosion herkömmlichen Sprengstoffs eine strahlende Substanz in der Atmosphäre. Ein solch radiologischer Terrorakt hat bisher glücklicherweise noch nie stattgefunden. Dennoch habe dieses Szenario für die Schweiz eine relativ hohe Priorität, erklärt Mario Burger, Chef Fachbereich Physik am Labor Spiez. Der Experte des Bundesamts für Bevölkerungsschutz befasst sich intensiv mit den Gefahren, die von atomaren, biologischen und chemischen Substanzen ausgehen.

Source : NZZ

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